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Kuba Ferien

Vorschau auf Kuba Ferien

Kuba Ferien lohnen sich wegen der schönen Städte, Strände und Landschaften. Die kubanischen Städte Varadero und Havanna laden zum Schlendern und staunen ein. Die schneeweisen Stände wie Cayo Levisa sorgen für das richtige Karibik-Feeling. Eine Rundreise durch Kuba ist ein unvergessliches Erlebnis!

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Kategorie : Linkbuch > Urlaub und Reisen

Bei Einreise in Kuba ist ein negativer PCR-Test vorzuweisen

- 31-05-2021

Bei Einreise ist zwingend ein negativer PCR-Test in Papierform in englischer oder spanischer Sprache aus dem Heimatland vorzuweisen, der bei Ausreise (Reisebeginn) nicht älter als 72 Stunden sein darf,

Bei Einreise in Kuba ist obligatorisch ein negativer PCR-Test in Papierform in englischer oder spanischer Sprache aus dem Heimatland vorzuweisen, der bei Ausreise im Heimatland nicht älter als 72 Stunden sein darf und von einem zertifizierten Labor ausgestellt sein muss. Alle Einreisenden müssen sich nach Ankunft in Kuba am Flughafen einem weiteren obligatorischen PCR-Test unterziehen. Daneben ist am Flughafen eine Erklärung zum Gesundheitszustand abzugeben. 

Für Reisende, die zu touristischen Zwecken einreisen und eine Reservierung in einem lizenzierten Hotel haben, besteht anschliessend die Pflicht, sich bis zum Erhalt des negativen Testergebnisses im Hotel aufzuhalten.

Reisende mit einem Aufenthalt in einer casa particular

Für Reisende, die ihren Aufenthalt nicht in einem auf Pauschalreisen ausgelegten Hotel vorgesehen haben, sondern sich in einer „Casa Particular“ oder jedweder Privatunterkunft aufhalten möchten, gelten seit dem 6. Februar 2021 folgende Regelungen: Unmittelbar nach Einreise besteht eine Absonderungspflicht in einem kostenpflichtigen, von den kubanischen Behörden zugewiesenen Hotel bis zum Erhalt eines weiteren negativen Testergebnisses. Der erneute Test erfolgt im Regelfall am fünften Tag nach Einreise. Das Testergebnis soll nach ein bis zwei Tagen vorliegen. Verzögerungen im Einzelfall können nicht ausgeschlossen werden. Die Unterbringungskosten können je nach Hotel variieren. Die Regelungen gelten auch für Personen mit Wohnsitz in Kuba. 

Bei einem positiven Ergebnis muss mit einer stationären Aufnahme und Isolation in einem Krankenhaus oder staatlichen Hotel für mindestens acht Tage gerechnet werden. Die Quarantäneeinrichtungen sind dabei nur auf die Sicherstellung der medizinischen Notwendigkeiten ausgerichtet und sind in jedem Fall kostenpflichtig. Die Bezahlung muss mit Kreditkarte erfolgen, eine Zahlung in
bar ist nicht möglich. Mitreisende Angehörige von positiv getesteten Personen, die selbst negativ getestet wurden, müssen im gebuchten Hotelzimmer verbleiben, bis ein zweites negatives Testergebnis vorliegt. Der zweite Test wird am siebten Tag nach Einreise vollzogen. Das Testergebnis liegt frühestens am achten Tag vor.
 

 

Einreise und Übergang zur «neuen Normalität»

- 20-11-2020

Kuba hat seine Grenzen wieder. Keine Quarantänepflicht für Reiserückkehrer.

Einreisebestimmungen nach der Wiedereröffnung Kubas

Generelle Einreise für Touristen aus Ländern der EU und der Schweiz möglich seit / voraussichtlich ab

Kuba hat seine Grenzen ab Juli 2020 wieder für internationale Touristen geöffnet. In Havanna tritt ab sofort (12. Oktober) die Phase 3 und der Übergang zur «neuen Normalität» in Kraft: Restaurants, Cafés, Museen, Galerien werden wieder zu 50% für Besucher geöffnet. Auch die Strände von Havanna Playas del Este sind wieder geöffnet, mit mehr Platz zwischen den Liegen. Die Stranddestination Varadero ist ab dem 15. Oktober wieder für internationale Touristen geöffnet. Wir erwarten eine Wiedereröffnung von Havanna und vom Flughafen HAV in der ersten Hälfte November. Kuba ist nun nicht mehr Risikogebiet für Deutschland und die Schweiz, es gibt also keine Quarantänepflicht für Reiserückkehrer.

Aktuelle behördliche Auflagen des besuchten Landes VOR der Einreise

Reisende müssen bedenken, dass für die Einreise in Kuba eine Reisekrankenversicherung obligatorisch ist. Die Kunden können je nach Aufenthaltsdauer und anderen Faktoren die Versicherung wählen, die ihren Bedürfnissen am besten entspricht. Falls ein Passagier eine Temperatur von mehr als 37,5° C aufweist, kann er oder sie das Flugzeug nicht betreten.
 

Aktuelle behördliche Maßnahmen des besuchten Landes BEI der Einreise

Touristen werden bei der Einreise durch Temperaturmessung und Covid-19-PCR-Tests auf mögliche Covid-19-Infektionen getestet.

Derzeitige Einschränkungen touristischer Spots/Aktivitäten/Regionen

Die Stranddestination Varadero ist ab 15.10.20 wieder für internationale Touristen offen. Der Flughafen Havanna soll auch bald öffnen: Flüge nach Havanna sind ab Mitte November voraussichtlich auch wieder erlaubt. In Havanna gilt ab sofort (12.10.) die Phase 3 und Übergang zur «neuen Normalität»: Restaurants, Cafes, Museen, Galerien sind wieder mit einer 50 % Kapazität für Besucher geöffnet. Auch die Strände von Havanna Playas del Este wurden wieder mit mehr Abstand zwischen den Liegen geöffnet. Für die Bevölkerung gilt ab sofort dass der interprovinzielle Besuch mit allen bekannten Transportmitteln erlaubt ist mit Ausnahme der Provinzen Ciego de Avila und Sancti Spíritus. Alle anderen Provinzen befinden sich aufgrund der noch geringeren Fallzahlen bereits in der Phase der «nue-va Normalidad» ohne dabei die wichtigen Sicherheitsprotokolle zu vernachlässigen, wie Tragen des Mundschutzes an allen Orten, Einhalten eines Mindestabstands in allen Lebenssituationen sowie der Aufruf an die Bevölkerung bei jeglichen Symptomen sofort einen Arzt aufzusuchen.

Für Passagierverkehr geöffnete Flughäfen

Cayo Coco, Cayo Largo del Sur, «Abel Santamaría» in Santa Clara. Bald wieder Havanna und Holguin.
 

Derzeit operierende Airlines ab EU und der Schweiz

Condor und Air Europa

Aktuelle Stornobedingungen der Agentur

Wir können die verschiedenen Möglichkeiten gemeinsam mit Reiseveranstalter und Agenturen besprechen und auf der einfachen Basis einer 14-tägigen kostenlosen Stornierung vor dem Check-in beginnen. Wir werden sicherstellen, dass wir so flexibel wie möglich sind.

“My heart is in Havana ooh na na”

- 13-11-2020

Ganz im Sinne des Pop Hits von Camila Cabello ist Havanna ab dem 15. November wie nun auch offiziell bestätigt wurde, erneut den Herzen der Besucher zugänglich.

Ab diesem Datum ist der internationale Flughafen Jose Martí wieder geöffnet und schrittweise werden in der Hauptstadt viele Hotels wie auch Casas Particulares in den kommenden Wochen ihren Betrieb aufnehmen. Die meisten Restaurants wa ren sowieso schon seit dem 12.10. geöffnet.

Für kubareisen.ch und Sie, bedeutet dies, dass wir Ihnen ab sofort sehr attraktive Reiseangebote in eines der sichersten Reiseziele der Karibik anbieten können.

Kuba mit seiner vorbildlichen Pandemiebekämpfung und soliden Gesundheits und Reiseregeln gilt bereits seit der Aufnahme der 6 wöchentlichen Condor Flüge nach Varadero am 31. Oktober als
“Geheimtipp für sonnenhungrige Lock Down Flüchtlinge.

Ab dem 21.11. bieten wir unseren 7 tägigen Kuba Best Seller “Cuba Tradicional” wöchentlich an wie auch alle unsere Seat In Touren mit garantierter Durchführung ab 2 Teilnehmern, einer Covid 19 gerechten maximalen Teilnahme von 16 Gästen und einem Fahrzeug mit grosszügigem Platzangebot.

Auch unsere besonders authentischen 8 tägigen Touren “A lo Cubano” und “Die Andere Insel” sind ab dem 24.11. wieder im Angebot mit Abfahrten dienstags bzw. freitags.

Unser 15 Tage Top Produkt “Grosse Kuba” und die 9 tägige auf Privatunterkünften sogenannte “Casas Particulares” basierende “La Vida Cubana” werden ab sofort wöchentlich (“Vida Cubana bzw. alle 14 Tage (“Grosse Kuba”) freitags durchgeführt.

Oder Sie lassen sich einfach von der 2. Welle an den paradiesischen Strand… mit verlockenden Angeboten für entspannende Strandaufenthalte in den ausgewählten Häuserusern unserer Hotelpartner Meliã, Iberostar und Blue Diamond.

kubareisen.ch hat die Zeit genutzt und ist inzwischen auch offizieller Reiseveranstalter-Partner der Condor Flugdienst GmbH. Bei Interesse können wir Ihnen auch Flüge der Condor zu unserem Reisepaket dazubuchen.

Kuba ist wieder da -- #Cuba-Your-Safest-Destination

Jürgen Böckenholt: “Kuba bietet eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung bei der Einreise (auch mit PCR-Test). Geführte Touren mit gut deutschsprechenden Reiseleitern ist für meine Reisenden wichtig. Sehr positiv, dass die Agentur vor Ort sitzt und somit immer schnell reagieren kann. Ausflüge werden mit grosser Sicherheit angeboten.”

...oder Aline Valiani: "Das vielfältige Reiseziel mit seinen gastfreundlichen Bewohnern und dem umfangreichen Hygienekonzept bietet sich vor allem im Winter an. Ich war positiv überrascht, wie schnell und im Detail alles umgesetzt wurde."

Kuba Tourismus: Erholungsphase nach Covid-19

- 13-11-2020

Kuba verabschiedet Sicherheitsprotokolle und Hygienemassnahmen bei der Wiedereröffnung des Tourismussektors ...

Nach dem Beginn der Erholungsphase nach Covid-19 wurden die touristischen Dienste des Landes wieder geöffnet die seit Ende März wegen der Pandemie geschlossen waren.

Dieser Tourismussektor ist der Schlüssel zur kubanischen Wirtschaft, öffnet sich zunächst für den Inlandsmarkt und später, am 1. Juli, für den internationalen Markt. Wie die übrigen Massnahmen in dieser Phase werden auch die Massnahmen des Tourismus schrittweise und asymmetrisch ergriffen. Die vom Gesundheitsministerium festgelegten Hygienevorstellungen werden immer berücksichtigt, um einen erneuten Ausbruch der Krankheit zu vermeiden. In der zweiten Phase können ausländische Touristen zunächst nur die Cayos und später auch nach Varadero kommen. Ziel ist es, die Bevölkerung keiner Ansteckung auszusetzen und strenge Hygienemassnahmen einzuhalten.

Sicherer Tourismus ist im neuen aktuellen Kontext die Herausforderung für Hotelketten im Land. Hierzu wurden alle epidemiologischen Bestimmungen festgelegt. Zum Beispiel wurden der Buffetservice und die Getränke an der Bar weggelassen, die Pools werden nicht voll ausgelastet sein, Freizeitaktivitäten werden im Freien stattfinden und Hygiene wird in allen Einrichtungen Priorität haben. Darüber hinaus beherbergen die Hotels nicht die maximale Anzahl von Kunden, um den Sicherheitsstandarts die richtige Aufmerksamkeit zu gewährleisten und um zu verhindern, dass sich Menschen drängen. Die Hotels auf Kuba verfügen über ein Protokollhandbuch für Hygienestandards, das rund 150 Gesundheitsschutzmassnahmen enthält, die von den Ministerien für öffentliche Gesundheit und Tourismus des Landes gebilligt wurden. Während der Wartezeit war der Tourismussektor in ein Programm zur Sanierung seiner Einrichtungen eingebunden. Das Personal erhielt die Vorbereitung für die Wiedereröffnung, und das erforderliche medizinische Personal ist enthalten, um die Gesundheit von Kunden und Arbeitnehmern zu überwachen.

Hygiene-Zertifikat auf Kuba

„Der Umsetzungsprozess hat mit der Schulung von Managern und Arbeitnehmern in der Anwendung der verabschiedeten Massnahmen und Protokolle begonnen und schliesst mit der Zertifizierung für mehr hygienischen und sicheren Tourismus (T + HS) für touristische Einrichtungen “, erklärte der Tourismusminister Juan Carlos García Granda am dem Thema gewidmeten Runden Tisch. Diese Zertifizierung entspricht den Protokollen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Welttourismusorganisation (UNWTO). Mit Ausnahme von Havanna und Matanzas werden die Hotels ihre Unterkunftsdienste in der ersten Phase der Erholung anbieten.

Andererseits werden beliebte Campingplätze auch in den Provinzen der ersten Phase reaktiviert. Der Verkauf von Kapazitäten begann am 18. Juni und die festgelegten Hygienemassnahmen werden ebenfalls ergriffen. Der Sektorminister berichtete, dass die Campismo Popular Business Group ihr Vertriebsnetz von 27 auf 140 Verkaufsstellen erweitert habe, um Personalmassen zu vermeiden und zu Isolationsmassnahmen beizutragen. Darüber hinaus werden sie in der Zentrale ein Callcenter für die Aufmerksamkeit der Bevölkerung mit drei Telefonnummern zur Klärung von Zweifeln und Bedenken einrichten: 7835 2502, 7830 1051, 7833 6611. Für diesen Sommer öffnet der Tourismussektor seine Türen mit einem verbesserten Image, das sicherer und auf die Servicequalität für seine Kunden ausgerichtet ist, gemäss den zu diesem Zeitpunkt erforderlichen Gesundheitsprotokollen.

Erste Touristenflug in Varadero gelandet

- 29-10-2020

Mit einem Direktflug aus Manchester letzten Sonntag hat der Badeort Varadero wieder geöffnet. Ab Deutschland wird CONDOR ab dem 31. Oktober wieder Flüge in das Touristenzentrum starten.

Nach über 7 Monaten hat Kuba wieder für ausländische Besucher geöffnet. Bisher waren nur Reisen auf die vorgelagerten Inseln (Cayos) möglich, seit dem 12. Oktober haben wieder alle Flughäfen des Landes – mit Ausnahme Havannas – für Besucher geöffnet. Besucher müssen sich nach der Ankunft einem kostenlosen Corona-Test unterziehen, ausserdem gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln.

12 der 16 Provinzen des Landes befinden sich aufgrund niedriger Infektionszahlen bereits in der „Neuen Normalität“, wie die letzte Phase im aktuellen Lockerungs-Fahrplan genannt wird. Darin sind auch Übernachtungen in Casas Particulares und Reisen in andere Provinzen möglich. In Pinar del Río, Ciego de Ávila, Sancti Spíritus und der Hauptstadt Havanna ist Fremdenverkehr bisher noch nicht möglich. Busse und Züge, die auf der West-Ost-Achse des Landes verkehren, legen in den entsprechenden Provinzen derzeit keinen Halt ein.

Laut der Nachrichtenagenur "Prensa Latina" landeten am 25. Oktober als erste Fluggesellschaft die britische Tochter der deutschen TUI Varadero wieder an. An Bord waren 276 Personen, darunter 241 Touristen, die sich auf die Hotels Royalton, Iberostar und Playa Vista Azul verteilen. In jedem dieser Hotel steht jeweils ein eigenes Ärzteteam zu Verfügung, das stichprobenartige Tests durchführt und bei der Umsetzung der Hygienekonzepte zur Seite steht. Am Samstag will auch Condor ab Frankfurt und Düsseldorf wieder drei Flüge pro Woche nach Varadero anbieten.

Wegen der Corona-Pandemie hatte Kuba am 24. März seine Grenzen dicht gemacht. Mit mehreren Lockdowns und gezielter Fallrückverfolgung in den Stadtteilen konnte das Virus unter Kontrolle gebracht werden. Die tiefen Zahlen neuer Infektionen würden inzwischen die bisherigen Einschränkungen nicht mehr rechtfertigen, erklärte Präsident Miguel Díaz-Canel Anfang Oktober. Insgesamt sind im Land bisher 6.595 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden, 128 Personen starben an den Folgen von Covid-19.

Kuba öffnet wieder für Individualtouristen

- 29-10-2020

In weiten Teilen Kubas läuft der Fremdenverkehr derzeit wieder an

Erstmals seit März empfängt Kuba wieder Individualreisende und in weiten Teilen des Landes läuft der Fremdenverkehr wieder an.

Dies kündigte der Tourismusminister Juan Carlos García Granda, diese Woche im kubanischen Fernsehen an. Bereits seit vergangenem Montag haben alle Flughäfen des Landes – mit Ausnahme Havannas – wieder geöffnet. Ankommende Passagiere müssen sich einem kostenlosen Corona-Test unterziehen.

Derzeit laufen Verhandlungen mit verschiedenen Airlines, um Verbindungen für Individualreisende anzubieten. Diese sollen ab sofort alle Flughäfen mit Ausnahme von Havanna und Cayo Coco einschliessen. Aufgrund der epidemiologischen Situation bleiben diese beiden Landeplätze vorerst noch ausgenommen. In den 13 Provinzen, die bereits in der „Neuen Normalität“ angekommen sind, sind auch wieder Übernachtungen in Privatunterkünften („Casas Particulares“) möglich. Bisherige Einschränkung bei der Mitnahme von Reisegepäck sind aufgehoben. Wie der Minister betonte, können jetzt zwei Gepäckstücke mit je 32 Kilogramm mitgeführt werden. Ob dies auch in Ihrem Fall gilt klären Sie bitte mit Ihrer Airline.
 

  • Der Transport zwischen den Provinzen wird ab dieser Woche schrittweise hochgefahren.
  • Es werden wieder Reservierungen für Busse, Züge und die Katamaranverbindung zur Insel der Jugend entgegengenommen.
  • Ab dem 24. Oktober soll mindestens ein Zug pro Tag in den Osten der Insel starten
  • Fernbusverbindungen starten am 19.10
  • Touristenbusse und Autovermietungen sind verfügbar
  • Tickets für den Fernverkehr können neu über die staatliche Reise-App „Viajando“ gekauft werden was die oft langen Schlangen an den Schaltern deutlich reduziert hat.
  • Verkehrsmittel auf der West-Ost-Achse werden in den Provinzen Ciego de Ávila und Sancti Spíritus aufgrund der Infektionslage keinen Halt einlegen. Ansonsten kann auch ohne Corona-Test zwischen den Provinzen frei gereist werden.
Wann Havanna wieder ausländische Besucher empfangen wird, ist derzeit noch unklar. Als erste Fluglinie will „Condor“ ab dem 31. Oktober wieder dreimal pro Woche von Frankfurt und Düsseldorf aus nach Varadero fliegen.

Wegen der Corona-Pandemie hatte Kuba am 24. März seine Grenzen geschlossen. Seit Juli waren Reisen nur auf die vorgelagerten Inseln (Cayos) im Rahmen von Pauschalpaketen erlaubt. Die tiefen Infektionszahlen würden jedoch die bestehenden Einschränkungen nicht mehr rechtfertigten, erklärte Präsident Miguel Díaz-Canel Anfang Oktober.

Insgesamt sind im Land bisher 6118 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden, 124 Personen starben an den Folgen von Covid-19.
Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Einnahmequellen des Landes. Im vergangenen Jahr besuchten 4,3 Millionen Gäste die Insel. Mit rund 175000 Personen machten Urlauber aus Deutschland die fünftgrösste Gruppe aus. Reisende aus der Schweiz waren rund . Mit einem umfangreichen Hygiene-Konzept will die Regierung Neuinfektionen in Touristengebieten verhindern. So steht in jedem Hotel ein Ärzteteam zu Verfügung, welches stichprobenartig Tests durchführt. In Gebieten wie Varadero kann ausserdem nur bargeldlos bezahlt werden. (A21)

Kubas Varadero öffnet wieder

- 12-10-2020

Kubas Touristenhochburg Varadero empfängt ab dem 15. Oktober wieder internationale Touristen.

Varadero öffnet wieder für internationale Gäste

Dies gemäss einer Mitteilung des Kubanischen Tourismusministeriums (Mintur). Laut Mintur ist in dieser Startphase eine Teilöffnung vorgesehen, bei der die Gäste innerhalb eines bestimmten Gebiets wieder Unterkünfte beziehen und Meeres- und Naturtouren sowie andere Aktivitäten durchführen können. In jedem der meist Vier- und Fünf-Sterne-Hotels wird ein medizinisches Team im Einsatz sein, damit die Urlauber während ihren Ferien begleitet und wo nötig Gesundheitschecks durchführt werden können. Eine der vorgesehenen Hygienemassnahmen zur Verhinderung der Übertragung des COVID-19 ist die, dasss neu alle der bezogenen Dienstleistungen per Kreditkarte bezahlt werden müssen.

Der internationale Flughafen "Juan Gualberto Gómez" von Varadero nimmt seinen regulären Betrieb wieder auf. Es gelten spezielle Corona-Sichherheitsvorschriften für die Reisenden und auch das Personal.

Varadero liegt auf der Halbinsel Hicacos in der nördlichen Provinz Matanzas und liegt etwa 130 Kilometer östlich von Havanna. Varadero ist mit seinen aktuell 56 Hotelanlagen der wichtigste Touristenort des Landes. Die Besucherzahl in Varadero lag im Jahr 2019 bei rund einer Million ausländischer Besucher. Bei der "Travellers’ Choice Awards"-Umfrage vom Tourismusportal TripAdvisor kam Varadero 2019 auf Platz 2 in der Kategorie der schönsten Strände der Welt.

Seit beginn der Pandemie waren Reisen wie auch Badeaufenthalte für Ausländer in Kuba untersagt, um der Ausbreitung des neuartigen Virus entgegenzuwirken. Nur noch eigene Staatsangehörige mit Kubanischem Pass durften einreisen.

Die Regierung hat einen 3-Phasen-Plan für touristische Aktivitäten publiziert. Seit 18. Juni sind Hotels und Zeltplätze für Kubaner und Personen, die im Land wohnhaft sind, wieder buchbar. Das galt landesweit, ausser in den Provinzen Havanna und Matanzas wo die Infektionsraten am höchsten waren. Für internationale Gäste sind Reisen nach Kuba seit dem 1. Juli unter strengen Auflagen grundsätzlich wieder möglich. Allerdings mit Einschränkungen. So wurden ausschliesslich nur Aufenthalte in Hotels auf den vorgelagerten Inseln buchbar. Es sind dies folgende Inseln und Halbinseln:
 
  • Cayo Santa María
  • Cayo Coco
  • Cayo Guillermo
  • Cayo Cruz
  • Cayo Largo del Sur
Toursiten durften die Inseln nicht verlassen!

Der Tourismus leistet für die kubanische Wirtschaft einen immensen Beitrag. 9.7% trägt er zum Bruttoinlandsprodukt bei und schafft eine halbe Million Arbeitsplätze.

Die Corona-Pandemie hat den Tourismus mit voller Wucht getroffen. Allerdings ist eine noch massivere Beeinträchtigung, die US-Sanktionen, die von der Regierung von Präsident Donald Trump ständig weiter verschärft werden.

Einreise in Kuba während Corona

- 07-09-2020

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und den Einschränkungen im internationalen Reiseverkehr wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kuba gewarnt.

Die Landesgrenzen sind für kommerzielle Flüge und den touristischen Schiffsverkehr geschlossen. Die Einreisesperre für ausländische Staatsangehörigeohne Wohnsitz in Kuba wurde bis 30. September 2020 verlängert. Die Ausreise aus Kuba ist für Ausländer weiterhin möglich. Die Reisemöglichkeiten innerhalb des Landes sind zurzeit stark eingeschränkt. Die meisten Hotels sind geschlossen, auch andere touristische Dienstleistungen (Autovermietung, Ausflüge, Überlandreisen) sind nicht mehr möglich. Die Hauptstadt Havanna befindet sich nach Zunahme der Neuinfektionen erneut im Lockdown. Deröffentliche Verkehr innerhalb Havannas und zu den umliegenden Provinzen ist eingestellt. Restaurants, Geschäften und Fabriken, die nicht der Grundversorgung der Bevölkerung dienen, sind geschlossen. Zwischen 19 Uhr und 5 Uhr morgens bestehen in Havanna eine Ausgangssperre und ein Fahrverbot.
 

  • Verfolgen Sie aufmerksam die Ankündigungen der kubanischen Regierung in den Medien wie die aktuellen Hinweise auf der Website der Botschaft Havanna und auf ihrer Facebook-Seite.
  • Leisten Sie den Anordnungen der lokalen Behörden unbedingt Folge.
  • Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.

In allen geöffneten Hotels ist medizinisches Personal präsent - dies allerdings schon vor CORONA!

Top 5 Nationalparks in Kuba

- 04-09-2020

Wir haben die schönsten Nationalparks für Dich zusammengefasst und verraten, was es dort zu entdecken gibt.

Übersicht der schönsten Nationalparks Kubas

Nationalpark Alejandro de Humboldt

  • UNESCO-Weltkulturerbe
  • Grösste Artenvielfalt an Tier- und Pflanzenarten auf Kuba

Nationalpark Peninsula de Zapata

  • Zweitgrösstes Feuchtgebiet der Erde
  • Immense Artenvielfalt an Vögeln und Pflanzen 

Nationalpark Sierra Maestra

  • Dicher Primär-Regenwald und glasklare Bäche
  • Der Pico Turquíno (1974m) als höchster Berg Kubas

Nationalpark Valle de Viñales

  • Von Karstfelsen geprägte Landschaft
  • Bekannt für seine Obst- /Gemüseplantagen und den Tabakanbau

Nationalpark Topes de Collantes

  • Wanderparadies mit unzähligen Routen
  • Imposante Wasserfälle, Naturpools und Flüsse


 

Nationalpark Alejandro de Humboldt

Der Park selbst beeindruckt mit einigen ganz erstaunlichen Tatsachen. Seine Artenvielfalt beispielsweise gehört mit geschätzten 1.800–2.000 Spezien zur weltweiten Spitze. Nicht einmal die Galápagos-Inseln können da mithalten. Doch es geht noch weiter: Etwa 70 bis 80 % der Arten im Park sind endemisch, d.h. es gibt sie nirgendwo anders auf unserem Planeten.

Kein Wunder also, dass der Nationalpark als wichtigstes biologisches Refugium der Karibik gilt und in die Kategorie II der IUCN (Internationale Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen) eingeordnet wurde. Nach dieser Klassifizierung handelt es sich um ein Gebiet, bei dem nicht nur der Schutz der Biodiversität und des Ökosystems im Vordergrund stehen, sondern auch das Naturerlebnis gefördert werden soll.
In dem Nationalpark haben Sie ausserdem zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern. Für den aktiven Fussgänger besonders zu empfehlen ist "El balcon de iberia", eine 5 km lange, recht einfache Strecke, die unter anderem auch Möglichkeiten zur Erfrischung in einem Wasserfall bietet. Etwas schwerer ist der Aufstieg zum Tafelberg "El Yunque", dem Hausberg von Baracoa. Hierfür ist Fitness erforderlich, ausserdem ist der Weg zum Teil nicht befestigt, was vor allem bei Regen problematisch ist. Deshalb: Stabile Wanderschuhe sind absolute Pflicht!

Doch keine Angst: Auch für Besucher ohne grosse sportliche Ambitionen gibt es vielfältige Möglichkeiten. Wie wäre es zum Beispiel mit einer geführten Bootsfahrt? Auf dem „Bahia de taco“, einem Süsswassersee mit hohem Salzwasseranteil, findet man die letzten Manatees von ganz Kuba. Die sehr seltenen Seekühe sind vom Aussterben bedroht, aber mit etwas Glück bekommen Sie ein Exemplar zu sehen. Mögliche Bedenken, die Tiere könnten rasch irgendwohin verschwinden, müssen Sie nicht haben: Die Gangart der gewichtigen Brummer ist eher gemächlich.
 

Nationalpark Peninsula de Zapata

Die Península de Zapata ist eine Halbinsel an der Südküste Kubas und lockt viele Naturfreunde und Ökotouristen an. Da ihre Landschaft vor allem von Sümpfen und Mangroven geprägt ist, gilt die Halbinsel als das am dünnsten besiedelte Gebiet des Landes. Für Menschen mag dieser Ort teils unwirtlich erscheinen, für die unterschiedlichsten Tiere jedoch ist das das Paradies. Ein grosser Teil der Halbinsel – vor allem das Gebiet um die Laguna del Tesoro – zählt offiziell als Nationalpark, der sich Gran Parque Natural de Montemar nennt. Hier tummeln sich Krokodile, Leguane, Fisch und Vögel zwischen der üppigen Flora. Dies lockt wiederum Angler und Vogelkundler an und die schönen Strände sind ein Anziehungspunkt für Touristen, sie eignen sich nämlich perfekt zum Sonnenbaden und einfach die Seele baumeln zu lassen. Der schönste und familienfreundlichste Strand ist die Playa Larga.

Wer nicht nur faulenzen, sondern sich mit Flora und Fauna der Gegend beschäftigen möchte, kann Bootstouren durch die Sümpfe mieten oder eine der Einrichtungen besuchen, die sich der Information und dem Schutz der Lebewesen verschrieben haben. Einige dieser Institutionen sind jedoch in den letzten Jahren verstärkt kommerzialisiert worden. In Guamá beispielsweise befindet sich eine Krokodilfarm mit Aufzuchtstation sowie einem Laden, in dem diverse Taschen und Schuhe aus Krokodilleder verkauft werden. Eine hübsche Farm ist auch die Finca Fiesta Campesina, wo es neben einigen Krokodilen auch typisch kubanische Rinder und Hähne zu sehen gibt. Die letztgenannten Tiere werden immer wieder für Hahnenkämpfe in eine Arena gelassen. In der Finca lässt sich allerdings auch gut das frühere Landleben der Kubaner nachempfinden. Nicht weit von Guamá entfernt ist ein historisch bedeutender Ort – die Zuckerfabrik Australia – zu besichtigen. Fidel Castro hatte diesen Bauernhof bei der "Schweinebucht"-Invasion als Hauptquartier genutzt, heute erinnern ein kleines Museum (Museo de Comandancia) und eine Reihe an Statuen an dieses Ereignis.
 

Nationalpark Sierra Maestra

Die Sierra Maestra ist ein zerklüfteter Gebirgszug, der sich in den Provinzen Santiago de Cuba und Granma erstreckt. Das Gelände ist unwegsam. An vielen Stellen zerschneiden tiefe Canyons die Bergwelt. Üppige Gebirgsvegetation prägt das Landschaftsbild. An den Berghängen erstrecken sich Nebelwälder mit tropischer Vegetation. Noch heute liegen weit verstreut einzelne Gehöfte, deren Bewohner hauptsächlich vom Kaffee- und Obstanbau leben. Wo es der Nährstoffgehalt der Böden und die Topografie zulassen, haben die Bauern Kaffeeplantagen angelegt und Kakaobäume gepflanzt. Hier und da ragen die für Kuba typischen Königspalmen aus dem Dickicht auf. Das Gelände im Sierra-Maestra-Nationalpark ist unwegsam. Südlich des geschützten Areals fällt das Gebirge steil zum Karibischen Meer ab. Hier erstreckt sich die Riviera del Caribe. Diese Region ist über eine Strasse mit dem Rest der Karibikinsel verbunden. Sie wurde erst nach der kubanischen Revolution angelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Küstenörtchen wie Uvero und Niquero ausschliesslich über den Wasserweg und alte Saumpfade zu erreichen.
Pico Turquino – der höchste Berg Kubas
Mitten im Nationalpark Sierra Maestra erhebt sich der höchste Berg Kubas. Der Pico Turquino ist 1.974 m hoch und liegt auf der Grenze der Provinzen Granma und Santiago de Cuba. An seinem Fuss erstrecken sich immergrüne Regenwälder, in denen die Luftfeuchtigkeit nur selten unter die Marke von 90 Prozent sinkt. In höheren Lagen wird der tropische Regenwald von einem Nebelwald abgelöst. Der Boden ist in dieser Region dicht mit Farnen bewachsen. In der Gipfelregion geht der Bergwald in einen Pinienwald über. Kuba liegt im Einflussbereich des Nordostpassats. Bedingt durch die Höhe des Berges kommt es immer wieder zum Wolkenstau an der nördlichen und nordöstlichen Flanke, was zu ergiebigen Niederschlägen führt. Durch die folgende Sonneneinstrahlung verdunst die Feuchtigkeit und steigt als Nebel auf. Aus diesem Grund ist die Sicht vom Gipfel des Pico Turquino oft schlecht. Hinzu kommt die üppige Vegetation, die auch bei klarem Wetter und Sonnenschein nur eine unzureichende Fernsicht zulässt.

 

Nationalpark Valle de Viñales

Das Valle de Viñales (übersetzt Viñales-Tal) liegt im Westen der Karibik-Insel Kuba in der Provinz Pinar del Rio und ist wohl eines der schönsten Gebiete der paradiesischen Insel. Bei den Einheimischen heisst die Gebirgskette, in der das Valle de Viñales liegt, Sierra de los Organos (wörtlich: Orgelpfeifengebirge). 1999 wurde das Tal mit seinen umliegenden Gipfeln von der UNESCO zur „Kulturlandschaft der Menschheit” ernannt.
Etwa 30km nördlich der Provinzhauptstadt Pinar del Río erstreckt sich das malerische Valle de Viñales über eine Fläche von etwa 10×4 Kilometer. Seine saftigen Wiesen, durchbrochenen von freistehenden Bäumen und Büschen und kleinen Palmenhaien, vor den buckeligen Hügeln und der Bergkulisse der Sierra de los Organos entlockt jedem Betrachter Ausrufe der Begeisterung. Das Auge mag sich an so viel landschaftlicher Schönheit kaum satt sehen.
Entstehung der “Mogoten”
Vor etwa 170 Millionen Jahren – dieser Teil Kubas zählt zu den ältesten Gebieten des Landes – befand sich hier eine Landschaft aus Kalkstein, die durch unterirdische Gewässer ausgewaschen wurde. Die gigantischen unterirdischen Höhlen stürzten mit der Zeit ein und hinterliessen der Nachwelt die markanten und eher unüblich anmutenden riesenhaften bis zu 400m hohen Felsbrocken, die so genannten „Mogoten”.
Die Mogoten sind eine einzigartige Erscheinung, an die sich auch die Vegetation angepasst hat. In den porösen Kalkstein-Untergrund, in dem das Wasser sofort versickert und sich kaum sammeln kann, krallen sich dennoch an die 20 verschiedenen Pflanzen, die nur im Valle de Viñales vorkommen, wie zum Beispiel der Kubanische Palmfarn, eine Urform an Pflanze, die sich seit dem Karbonzeitalter vor 300 Millionen Jahren nicht mehr verändert hat. Auch ein kleines Nagetier hat hier und auf ein paar anderen karibischen Inseln sein einziges Vorkommen – Das so genannte Jutia sieht aus wie eine Mischung aus Eichhörnchen, Stachelschwein und Biber.

Neben den einzigartigen Mogoten und den noch bestehenden Höhlen (im Valle de Viñales befindet sich mit 46km Länge das grösste Höhlensystem Kubas) gibt es auch ein etwas jüngeres Kunstwerk im Viñales-Tal zu bewundern. 1961 schuf der mexikanische Künstler Leovigildo González Morillo an der Flanke eines Mogoten ein 120m hohes und 180m breites Bildnis, das Mural de la Prehistoria. Die Farben werden ständig erneuert, da sie ansonsten durch den Regen schnell abgewaschen werden.
 

Nationalpark Topes de Collantes

In der Sierra del Escambray befindet sich der Nationalpark Topes de Collantes mit seiner vielseitigen Vegetation. Zum Ökosystem im Topes de Collante gehören Kiefer-, Laub-, und Eukalyptuswälder. Die gebirgige Region ist zudem geprägt von Flüssen, unterirdischen Höhlensystemen, Wasserfällen und Seen und bietet einen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Für die Sportbegeisterten bietet der Park sieben Wanderwege durch die beeindruckende Natur. Unterwegs kommen Sie an einigen Naturpools vorbei, in denen Sie sich erfrischen können.

Lage in Kuba

- 31-08-2020

Aufgrund des Coronavirus werden wieder verschärfte Massnahmen eingeführt.

Schliessung von Havanna auf Grund von Corona

Soeben wurde beschlossen, dass die Hauptstadt Havanna Lockdownmässig abgeriegelt wird. Die Pandemie soll so wieder besser in den Griff gebracht werden, da diese laut Behörde ausser Kontrolle geraten sei. Wer gegen die neuen Vorschriften verstösst, wird mit einer Geldstrafe von 500 - 3'000 Pesos bestraft (zahlbar innerhalb von 10 Tagen), mit einer solch hohen Geldbusse wird erhofft, dass es keine Übertretungen der neuen Restriktionen gibt und Havanna hoffentlich so bald wie möglich wieder von dieser Schliessung erlöst wird. Die offizielle Militarisierung und Schliessung Havannas tritt ab dem 01. September 2020 ein und wird bis zum 15.09 andauern. Ob eine Verlängerung anschliessend noch notwendig ist, kann leider noch nicht entschieden werden. 

Der Aufenthalt in Parks, Vergnügungs- und Erholungsorten und jeglichen Plätzen unter freiem Himmel sind rund um die Uhr erlaubt - natürlich unter den notwendigen Schutzmassnahmen. Währenddessen haben jelgiche Betriebe und Geschäfte eingeschränkte Öffnungszeiten wie folgt: Montag - Samstag von 09h00 - 16h00 und sonntags jeweils von 09h00 - 13h00. Falls ein Markt besucht werden will, darf dies nur in der eigenen Gemeinde geschehen - die Kubaner dürfen Ihre Stadt nicht verlassen. Beim Einkauf muss zudem ein Ausweis inkl. Adresse vorgewiesen werden, damit sichergestellt werden kann, dass sich der Einkäufer in seiner Gemeinde aufhält. 

Weitere Einschränkungen

- Falls eine Party mit Gästen organisiert wird, welche nicht im Selben Haushalt leben, wird dies ebenfalls bestraft 
- Die Strassenhändler dürfen Ihre Ware nur noch in den eigenen Gemeinden verkaufen
- Auch im Privatwagen darf man sich nicht mehr ganz so frei bewegen (Schutzmassnahmen) - bei Verstössen werden die Fahrzeugschilder eingezogen 
- Havannas Einwohner können auch nicht in andere Gebiete reisen, es werden keine Ausflüge oder Reisen organisiert 

Bitcoin in Kuba

- 24-08-2020

Bitcoin wird auch in Kuba genutzt.

Bitcoin in Kuba

Auf Grund des Embargos, dass bereits seit langem auf Kuba liegt, haben die Kubaner keinen Zugang zu Visa- und Mastercard-Produkten. Nun erklärt der Youtuber Erich Garcia Cruz, dass man auch über Youtube einen finanziellen Nutzen ziehen kann. Um die Dollareinnahmen auf ausländischen Bankkonten in Kuba zu Miete und Lebensmitteln umwandeln zu können, braucht man zum Beispiel Bitcoin, welches eines der möglichen Tools dafür ist. Bitcoin wird von vielen Freiberufler/ Freelancern weltweit benutzt und die meisten sind auf irgendeine Art Programmierer oder in anderen technischen Berufen tätig. Cruz jedoch wird nicht in diese Gruppe eingeteilt, er ist ein Teil der langsam wachsenden "Content-Ersteller-Community", welche sich immer wie mehr auf Bitcoin verlassen.

Bereits seit Ende 2019 hat Cruz seinen Tech-Youtubekanal in Geld umgewandelt und begann im Juli diesen Jahres auch mit Bitcoin zu arbeiten. Dabei ist er bei weitem nicht der einzige, Bitcoin und jegliche andere Kryptowährungen kommen in der letzten Zeit immer wie mehr auf. In der heutigen Zeit ist es auch schwieriger, ausserhalb des Landes Geschäfte  zu machen - daher wird immer wie mehr auf Bitcoin gesetzt. Tausende Kubaner haben sich eine sogenannte "Bitrefill Karte" gekauft, um eben diese Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu verwenden. Leider gebe es keinen anderen Weg sagt Cruz. Wie viele Kubaner tatsächlich eine Verbindung zu Bitcoin haben und dies als Währung nutzen, ist nicht genau bekannt - allerdings waren es Ende November fast 7'000. Cruz schätzt, dass von den ca. 11.3 Millionen Einwohnern gut 50'000 Kubaner Bitcoinnutzer sind. 

Doch dank der Kryptowähtung ist es den Kubanern möglich, an Ware und Lebensmittel zu gelangen, die dank des Embargos nicht zugänglich sind. Auch Cruz hat sich dank des Vertrauens in Bitcoin von 10% seines Einkommens auf jetzt einen Drittel gesteigert. Dies und noch viel mehr erklärt der Youtuber auch auf seinem Kanal, um seinen spanischsprechenden Interessenten zu Helfen und den Bitcoin mehr und mehr zu unterstützen. 


 

Impfstoff aus Kuba

- 21-08-2020

Kuba erhält Genehmigung, um eine klinische Studie eines Impfstoffes zu starten.

Kuba entwickelt eigenen Impfstoff

Die Unternehmungsführungsorganisation "BioCubaFarma" erteilte die Genehmigung zum Beginn einer klinischen Studie, bei der ein neuer Impfstoffkanditat aus Kuba getestet wurde. Bereits am 28. Juli diesen Jahres wurde dieser Impfstoffkandidat dann zum ersten Mal an Menschen getestet. Daraus ergab sich eine hohe Immunantwort gegenüber dem Sars-CoV-2-Virus. Mit der Unterstützung von unterschiedlichen Institutionen und dem Gesundheitsministerium kann die klinische Studie in die nächste Runde starten und den Impfstoff namens "Soberana" weiter testen, bevor dieser dann hoffentlich zur weltweiten Anwendung fertiggestellt werden kann. 

Auch wurde durch BioCubaFarma bestätigt, dass eben dieser kubanische Impfstoffkandidat unter über 200 Projekten weltweit die Nummer 30 ist, welche eine notwendige Genehmigung für eine klnische Studie erhalten hat. Dies ist das erste Land in der Karibik sowie in ganz Lateinamerika. Dass Finlay-Impfstoffinstitut in Havanna war der Antragsteller für diese Studie. Da dieses Institut bereits in den 80er Jahren einen wichtigen Beitrag gegen die Meningitis-Epidemie beigesteuert hat, wird auch jetzt wieder eine gewisse Hoffnung auf relevante Ergebnisse in das Finlay-Impfstoffinstitut gesteckt. 

Nun arbeitet das Institut mit hoher Opferbereitschaft und intensiven Arbeitstagen daran, erfolgreich einen Impfstoff hervorzubringen, der gegen das COVID-19 wirkt. Es sei wichtig, bis dahin alle Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung beizubehaltne und strikt einzuhalten. Es bleibt also abzuwarten und zu hoffen, dass ein wirksamer Impfstoff so bald wie möglich auf dem Markt erscheint.


Weitere News und Updates zum Coronoa-Virus und Rund um Kuba finden Sie auf folgendem Link: Kuba-News.

 

Fleischpreise in Kuba

- 03-08-2020

Die Preise für Schweinefleisch werden trotz Preisobergrenze überschritten.

Preisüberschreitungen beim Schweinefleisch

Trotz der behördlich festgelegten Preisobergrenze (aufgrund des Coronavirus) für Schweinefleisch haben einige Selbständige Kubaner den Preis pro Kilo auf 80 Pesos (ca. USD 3.25) erhöht. Die Obergrenze lag bei 45 Pesos pro Kilogramm und war durchaus nötig, da Schweinefleisch eines der nachgefragtesten Lebensmittel des Landes ist. Laut einer Einwohnerin, seien Reklamationen an die Verkäufer auf den Märkten egal, man solle einfach die 45 Pesos/ Kilo bezahlen oder es lassen. Bereits im April diesen Jahres, stieg der Preis auf 55 Pesos und auf Grund der Notlage bleib den Einwohnern nichts anderes übrig, als den verlangten Preis zu bezahlen. Es wird behauptet, dass der Mangel an Schweinefleisch auf die Preisobergrenz-Einführung der Regierung zurückzuverfolgen ist, da dies die Preise auf dem Schwarzmarkt erheblich steigert. Doch nicht nur das Schweinefleisch ist betroffen. Aufgrund der Lebensmittelkrise Kubas sind auch Grundnahrungsmittel wie Bananen oder Reis nicht von der Überteuerung ausgenommen.

Beginn der Corona-Krise

Nach Beginn bzw. Ausbruch des Coronavirus wurden auf der karibischen Insel rund 17'000 Kontrollen gegenüber Selbständigen durchgeführt. Dies hat unter anderem zu
  • Verhängung von Geldbussen
  • zum Entzug von Lizenzen und
  • zur Erlaubnis zur Anmietung staatlicher Räumlichkeiten geführt.
Obwohl laut Behörden spezielle Kontrollen durchgeführt wurden, um eine eben solche Preisüberteuerung zu verhindern, steigen diese trotzdem an. Dies führt dazu, dass die Mehrheit der Bevölkerung Kubas keine Grundnahrungsmittel mehr erwerben konnten - die Preise waren für das kubanische Einkommen einfach zu hoch. Nach Ausbruch des COVID-19 mussten viele Kubaner - oft auch stundenlang - in Warteschlangen stehen, um die dringend benötigten Lebensmittel zu beschaffen. Dies obwohl es eine Landesweite Isoloationsmassnahme gab. So gab es in den ansonsten menschenleeren Strassen immer wieder grössere Ansammlungen von Menschen.

Weitere Informationen zu Kuba finden Sie mit den untenstehenden Links:

Kuba – Das Oldtimer-Paradies

- 03-08-2020

Was wäre Havanna ohne die alten Buicks, Chevrolets und Pontiacs, die neben Palmen und Traumstränden auf fast jeder Postkarte zu finden sind?

Oldtimer - die Überlebenden des vorrevolutionären Kubas

Natürlich fuhr man auf Kuba, wenn man es sich leisten konnte, einen US-Schlitten – deshalb gibt es auch nur wenige europäische Autos, die Beziehungen zu den Verenigten Staaten Amerikas standen damals im Mittelpunkt. Nach der Revolution war es weiterhin erlaubt, Autos zu besitzen und auch zu handeln, aber nur, wenn sie vor der Machtübernahme Fidel Castros 1959 gebaut worden waren, so dass eben diese Oldtimer bis in die 2000er Jahre fast die einzigen privaten Autos waren.

Zwar gab es auch Enteignungen, bestimmte Modelle wurden für den Staat akquiriert, im Allgemeinen blieben die Autos aber bei ihren meist privaten Besitzern – auch wenn diese anfangs damit nicht viel anfangen konnten. Viele der schönen Schlitten ausser Verkehr gesetzt, ausgeschlachtet oder rosteten vor sich hin. Bis die neuen Regelungen für Selbstständige in Kraft traten.

Was wäre Havanna ohne die alten Buicks, Chevrolets und Pontiacs
 

Oldtimer als Sammeltaxi

Kuba hat ein gewaltiges logistisches und infrastrukturelles Problem: Es gibt nicht genug Beförderungsmöglichkeiten. Vor einigen Jahren gab der Staat deshalb das Monopol der Beförderung von Privatpersonen auf, jeder konnte sich nun eine eigene Taxilizenz erwerben. Plötzlich machte es Sinn, ein altes Auto zu besitzen: Man konnte damit nun offiziell sein eigenes Geld verdienen. Es begann also die grosse Zeit der alten Autos. Sie wurden allesamt aus der Versenkung geholt, restauriert, repariert, neu zusammengebaut und als Taxis auf die Strasse geschickt – allerdings nicht als klassisches Taxi wie wir das in Europa kennen, sondern als Sammeltaxi, also eher ein Kleinbus als ein Taxi im herkömmlichen Sinne.

Man nennt diese Taxis im Kubanischen übrigens oft Almendrón oder Maquina.

Aktuell sieht es so aus, als ob die Almendrones in nächster Zukunft von den Strassen verschwinden und durch russische Kleinbusse ersetzt werden. Diese sind dann staatlich betrieben und nicht mehr privat. Wir müssen uns also damit abfinden, dass sich das Strassenbild in Cuba über kurz oder lang massiv ändern wird.

Reisen im Oldtimer auf Kuba

Von einem Oldtimer hängt in vielen Familien der gesamte Unterhalt ab. Sie sind sehr sensibel und bedrüfen ganz besonderer Behandlung. Alle Oldtimer sind in Privatbesitz.

Kein Oldtimer-Besitzer würde sein Auto an einen Touristen ausleihen. Ganz einfach wegen der Gefahr, sein Einkommen zu verlieren. Wenn ein Tourist einen Unfall bauen würde gibt es keine Versicherungen. Kubas Mietwagen dürfen nur vom Staat geleihen werden und eben nicht von Privaten. Da der Staat keine Oldtimer im Angebot hat, ist ist auf legalem Weg einfach nicht möglich.

Wer also ein einem solchen alten Ami-Schlitten mitfahren möchte, bucht sich am besten eine Stadtrundfahrt in Havanna, eine ganze Rundfahrt im Oldtimer oder macht eine kurze Spritztour im Sammeltaxi.

Also: ihr dürft gerne in einem Touristentaxi mitfahren, aber so einen alten Amischlitten mieten? Das geht leider nicht.

Dritte Phase nach COVID-19

- 22-07-2020

13 Provinzen und Isla de la Juventud leiten die Dritte Phase der Wiederherstellung der Wirtschaft ein.

Einleitung der dritten Phase der Wiederherstellung

Mit Hilfe dieser Entscheidung soll sich die Wirtschaft des Landes wieder regenerieren können. In der dritten Phase sind Lockerungen wie die Wiedereröffnung aller gastronomischen und kommerziellen Einrichtungen, die Krankenhausversorung, jegliche Behördenverfahren sowie der Dienstleistungssektor beinhaltet und sollen wieder vollständig in Betrieb genommen werden. 

Abgesehen von den Provinzen Havanna und Mayabeque wurden in den letzten 28 Tagen (zwei Inkubationszeiten) keine weiteren Coronafälle mehr gemeldet. Daher hat sich die Regierung entschieden, das Land bzw. die Wirtschaft Schritt für Schritt wieder aufzubauen. Für die Provinz Havanna heisst es noch etwas mehr Geduld - diese muss die Gesundheitsindikatoren für zehn Tage erfüllen, um in die 2. Phase übergehen zu können. In der Provinz Mayabeque wird zur Zeit noch in der 2. Phase der Wiederherstellung verweilt - auch da ist die Neuansteckungszahl noch nicht auf 0 zurückgegangen. 

Tourismus in Kuba

Für den Tourismus sieht es zur Zeit noch immer nicht einwandfrei aus. Jegliche Cayos, sowie Varadero sind nach wie vor abgeriegelt und nicht zugänglich. Unsere Rundreisen sind bisher auch noch nicht wieder buchbar - allerdings sind wir daran dies sobald möglich zu publizieren. 

Wir hoffen, dass Sie alle gesund sind und wünschen alles Gute!

Einreisebestimmungen auf Kuba

- 19-07-2020

Für die Einreise als Tourist benötigen Sie einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass und die obligatrische Touristenkarte

Einreise als Tourist (Aufenthaltsdauer 30 Tage)

  • Einen am Tag der Einreise mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass
  • Eine Touristenkarte ist obligatorisch, welche Sie von Ihrem Reiseveranstalter oder über die kubanische Botschaft erhalten. Sie kann in vielen Fällen auch direkt vor dem Abflug am Gate gekauft werden. Die Angaben müssen vollständig und korrekt in Druckschrift eingetragen werden. Bei fehlerhaftem Ausfüllen muss in Kuba eine neue Karte bezahlt werden. Bei der Einreise wird eine Hälfte der Karte einbehalten, die andere Hälfte müssen Sie während der gesamten Reisezeit auf Kuba zusammen mit Ihrem Reisepass bei sich führen. Sie wird bei der Ausreise wieder eingezogen.
Wichtiger Hinweis:
  • Sind Sie Bürger oder Einwohner der Vereinigten Staaten von Amerika bzw. Inhaber eines US- amerikanischen Visums, beachten Sie bitte die Reisevorschriften auf der Website des US Department of State Bureau of Consular Affairs: https://travel.state.gov
  • Eine für die Dauer des Aufenthalts und für Kuba gültige verpflichtende Reisekrankenversicherung.
  • Die Einreise ist nur mit einer Auslandskrankenversicherung (nicht von US-amerikanischen Versicherungen) möglich. Für Reisende, die keinen Versicherungsnachweis erbringen können, ist der Abschluss einer kubanischen Krankenversicherung am Flughafen obligatorisch, deren Preis liegt bei 2,50 CUC pro Person und Tag.
  • Ein Flugticket zur Ausreise

Für die Einreise als Tourist (Aufenthaltsdauer 30 Tage) benötigen Sie folgende Unterlagen: Einen am Tag der Einreise mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass und eine Touristenkarte, welche Sie von Ihrem Reiseveranstalter oder über die kubanische Botschaft erhalten. Sie kann in vielen Fällen auch direkt vor dem Abflug am Gate gekauft werden. Die Angaben müssen vollständig und korrekt in Druckschrift eingetragen werden. Bei fehlerhaftem Ausfüllen muss in Kuba eine neue Karte bezahlt werden. Bei der Einreise wird eine Hälfte der Karte einbehalten, die andere Hälfte müssen Sie während der gesamten Reisezeit auf Kuba zusammen mit Ihrem Reisepass bei sich führen. Sie wird bei der Ausreise wieder eingezogen.

Verlängerung der Touristenkarte (bei mehr als 30 Tagen Aufenthalt)

Adresse der Immigrationsbehörde in Havanna: Immigration, Calle 17, No. 203 entre J y K, Vedado, Plaza

Benötigt werden zum Verlängerungsantrag folgendes:
  • Pass
  • Touristenkarte
  • Marken im Wert von 25 CUC pro Verlängerung und Person
  • die Quittung des Kaufes der Marken
  • schriftliche Bestätigung vom Übernachtungsort (Hotel/Casa Particular)
  • Bestätigung der Reisekrankenversicherung über den Zeitraum des Aufenthaltes.

Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika

Sind Sie Bürger oder Einwohner der Vereinigten Staaten von Amerika bzw. Inhaber eines US- amerikanischen Visums, beachten Sie bitte die Reisevorschriften auf der Website des US Department of State Bureau of Consular Affairs: https://travel.state.gov.

Eine für die Dauer des Aufenthalts und für Kuba gültige verpflichtende Reisekrankenversicherung. Die Einreise ist nur mit einer Auslandskrankenversicherung (nicht von US-amerikanischen Versicherungen) möglich. Für Reisende, die keinen Versicherungsnachweis erbringen können, ist der Abschluss einer kubanischen Krankenversicherung am Flughafen obligatorisch, deren Preis liegt bei 2,50 CUC pro Person und Tag. Ein Flugticket zur Ausreise Verlängerung der Touristenkarte bei der Immigrations-Behörde (bei mehr als 30 Tagen Aufenthalt).
 

Santeria-Kult auf Kuba

- 19-07-2020

Eine Arte-Reportage führt ins kubanische Trinidad und macht mit dem Santeria-Kult bekannt – und das in zwei Aspekten distanzlos und unkritisch.

Santeria-Kult: Ein Beitrag des ZDF zum Arte-Programm informiert

Hohe Kosten bei einem Beitritt in den Santeria-Kult bleiben ebensowenig erwähnt wie potenzielle Tieropfer Trinidad, im Westen Kubas gelegen, wirkt wie eine Filmkulisse. Oder ein Museumsdorf. Die koloniale Architektur ist hier bestens erhalten und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Zwischen den pastellbunten Fassaden rollen die für Kuba typischen Fünfzigerjahre-Strassenkreuzer. Gut gepflegt und auf Hochglanz poliert, als seien sie eben in Detroit vom Band gelaufen. Ein kleines Wunder, wenn man bedenkt, dass Kuba seit der Machtübernahme von Donald Trump vom US-Markt wieder abgeschnitten ist und Ersatzteile für die schönen Oldtimer ohnehin nicht leicht zu beschaffen sein dürften.



Kuba weiss mit seinen Pfunden zu wuchern – Trinidad ist eine Touristenhochburg. Wer in dieser Sparte Arbeit findet, zum Beispiel als Fremdenführerin, ist fein raus. Aber nicht alle haben dieses Glück. Auch der Santero Israel Bravo Vega profitiert von den Touristen. Etwas versteckt im Zentrum liegt sein Santeria-Tempel, der für Besucher offensteht. Um Spenden wird gebeten.

Reportage „Santeria auf Kuba“ auf Arte: Die Wurzel liegt in Afrika

Die Santeria ist eine auf Kuba entstandene Religion, die längst auch in anderen Ländern praktiziert wird. Sie geht zurück auf die aus Afrika zur Arbeit auf den Zuckerrohrfeldern verschleppten Sklaven, denen die Ausübung ihres Glaubens verboten wurde. Nach aussen hin konvertierten sie zum Katholizismus, aber nur, um ihre afrikanischen Götter hinter christlichen Heiligen zu verstecken. In die ausschliesslich mündlich überlieferte, daher nicht leicht zu erfassende Religion mischen sich entsprechende Anleihen – die katholische Taufe ist Voraussetzung für die Aufnahme – mit Spiritismus, Trance, Musik und Magie, mit dem traditionellen Wissen um die Heilkraft der Kräuter.

Im Kolonialismus war die Ausübung der Santeria verboten, unter Fidel Castro galt sie als unvereinbar mit der Staatsdoktrin, wurde bestenfalls geduldet, insgeheim aber ohne Unterbrechung praktiziert.

Arte-Reportage „Santeria auf Kuba“: Die Geheimnisse bleiben gewahrt

Mittlerweile sind die Restriktionen aufgehoben. Die Santeria lebt wieder auf und zieht auch junge Menschen an, ebenso Wissenschaftler, die diese traditionsreiche Mischreligion zu erforschen versuchen. Kein leichtes Unterfangen, denn die zentralen Riten sind geheim. Das Reporterteam, bestehend aus Alienor Adrey, Eva Derouelle und Alix François Meier, muss denn auch draussen bleiben, als ihr Protagonist Darian das mit einem Verschwiegenheitsgebot belegte Initiationsritual vollzieht.

Davon abgesehen, erläutert der „Babalao“, der Hohepriester Israel Bravo Vega, ausführlich die Geschichte seiner Religion und schildert das Gemeindeleben. Dazu gehören die konkrete Lebensberatung und bei medizinischen Belangen die Empfehlung heilender Kräuter, deren Wirkung im Film von einem Schulmediziner bestätigt wird.

Reportage „Santeria auf Kuba“ auf Arte: Initiation kostet ungefähr das 16-fache des Durchschnittslohns

Der von seinen Gläubigen verehrte Vega scheint auch die Filmleute beeindruckt, gar in seinen Bann geschlagen zu haben. Willig folgen sie seinen Ausführungen, kritische Fragen stellen sie nicht. Es wird nur angedeutet, dass die Aufnahme in die Religion und deren Ausübung einiges Geld kostet. Die angehenden Novizen müssen für die Initiation ungefähr das Sechzehnfache des Durchschnittslohn aufbringen. Plus Ausgaben für Talismane und die vorgeschriebene Kleidung.

Mitglieder der Gemeinde helfen dem gravitätisch im Zentrum ruhenden Israel Bravo Vega, den Tempel zu führen. Werden sie entlohnt für ihr emsiges Tun?

„Santeria auf Kuba“: In Reiseführermanier – Tieropfer werden nicht erwähnt

Keinerlei Erwähnung findet, dass zur klassischen Santeria Tieropfer gehören. Ob auch Vega diese rituellen Schlachtungen durchführt? Es wäre nicht zwingend skandalös, denn das Töten von Tieren ist, wenngleich es die westliche Gesellschaft gern verdrängt und die Zahl der Veganer steigt, noch immer Basis unserer Ernährung. Aber ein guter Reporter hätte danach gefragt, auch andere Perspektiven berücksichtigt. Denn in der Vergangenheit haben Santeros schon offen eingeräumt, dass sie allzu wissbegierige Aussenstehende gern an der Nase herumführen.

Die fünfundvierzigminütige Reportage, ein Beitrag des ZDF zum Arte-Programm, bietet allerlei Informationen über Kuba, Trinidad und seine Menschen. Die Santeria aber wird, auch dank der distanzfreien Diktion der deutschen Sprecherin Daniela Hoffmann, hier in so wohlwollender Reiseführermanier, quasi als exotische Attraktion, präsentiert, als hätten die Tourismusstrategen Kubas selber Regie geführt. (Harald Keller)

Quelle: https://www.fr.de/kultur/tv-kino/arte-santeria-auf-kuba-doku-unkritischer-umgang-der-dokumentation-mit-kult-tv-kritik-90010709.html

 

Ein Tag in Trinidad

- 17-07-2020

Wer Kuba besucht, darf auf keinen Fall diese Stadt verpassen.

Unterwegs in Trinidad

Kuba bietet für jeden etwas. Von Kolonialstädten über eine atemberaubende Natur bishin zu den feinsandigen Traumständen - es gibt viel zu entdecken. Eine Stadt, die auf keiner Rundreise ausgelassen werden sollte ist Trinidad. Nur ca. 15 Autominuten vom karibischen Meer entfernt liegt die Stadt neben dem Nationalpark "Topes de Collantes" in der Provinz Sancti Spiritus. In und um die Stadt gibt es einiges zu sehen und erleben. 

Zu einen gibt es den bereits erwähnten "Playa Ancon". Diesen erreicht man nach etwa einer Viertelstunde ab Stadt. Hotels haben wir keine im Programm, da diese deutlich unter dem Standard liegen. Doch um einen Tag abzuschalten, das Meeresrauschen zu hören oder die Füsse im Sand zu vergraben ist der Playa Ancon bestens geeignet.

Playa Ancon

Wer es lieber grün mag, ist auch hier richtig. Der "Topes de Collantes" Nationalpark ist ab Trinidad gut erreichbar - auch können Touren vor Abreise oder sogar vor Ort gebucht werden. Im Nationalpark gibt es verschiedene Wanderungen mit den unterschiedlichsten Längen und Härtegraden. Meist hat man die Möglichkeit sich in einer der Naturbecken abzukühlen und dem Plätschern der Wasserfälle zu lauschen. Auf jeden Fall wird hier für jedermann etwas geboten.

Zum Abschluss haben wir noch die Stadt selber, Trinidad. Mit den Kopfsteinpflastern auf der Strasse und den Eselkarren kommt es einem vor wie vor 50 Jahren. Auch die Bars und Restaurants sind im Kolonialstil gebaut und laden zum verweilen ein. Abends wird oft Livemusik gespielt und Cocktails getrunken. Tagsüber gibtes viele Museen, Märkte und Plätze, die nur darauf warten besucht zu werden. Langweilig wird es sicher nie in dieser wunderbaren Stadt.

Trinidad
Falls Sie noch mehr erfahren möchten, sind wir gerne für Sie da.
Ihr kubareisen.ch Team

Update zur Grenzöffnung

- 08-07-2020

Schritt für Schritt tastet sich Kuba an eine Grenzöffnung

Reisen nach Kuba - Schritt für Schritt

Seit Anfang Juli werden die Corona-Massnahmen auf der Karibikinsel etwas gelockert. Erlaubt sind zur Zeit Charterflüge und Aufenthalte in All-Inklusive Hotels auf insgesamt 5 Inseln des Landes. Der Kontakt zur Bevölkerung ist nach wie vor untersagt und auch Rundreisen durchs Land werden noch nicht wieder durchgeführt. In der Hauptstadt, Havanna, gibt es seit dem 3. Juli einige Lockerungen der Schutzmassnahmen und man kann die Stadt wieder - wenn auch beschränkt - besuchen. Viele der Läden haben noch nicht wieder geöffnet.

Strand Varadero

Ab wann der Tourismus mit Reisen und Linienflügen aus der Schweiz wieder losgeht können wir leider noch nicht sagen. Doch natürlich bleiben wir optimistisch und hoffen auf eine gute Wintersaison. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Ihr kubareisen. ch Team

 

Wiedereröffnung der Grenzen

- 01-07-2020

Trotz dem COVID-19 will Kuba seine Tore wieder Schritt für Schritt für den Tourismus öffnen.

Grenzöffnung für den Tourismus nötig

Schon lange ist's her, dass sich Touristen im Land haben blicken lassen. Die Strassen und Badestrände waren schon lange nicht mehr so Menschenleer - das Corona hat alles weggefegt. Auch für die unzähligen Reiseleiter und Chauffeure, die normalerweise Rundreisen durchs ganze Land machen und uns die Schönheit Kubas zeigen, sitzen heute ohne jegliches Einkommen zu Hause. Viele Leben von ihren Ersparnissen und hoffen, dass bald wieder etwas mehr Leben in Land tritt - denn ohne Arbeit kein Lohn und ohne Lohn wird es früher oder später sehr schwierig.

Stundenlanges Schlange stehen vor den Läden

Zum Einkaufen muss man sich sicher den gnazen Tag einplanen, den vor den Läden gibt es sehr lange Wartezeiten. Schon vor der Pandemie gab es in Kuba nicht wirklich ausreichend Lebensmittel, doch durch die Coronakrise wurde dies jetzt nur noch verschlimmert. Jeder Kubaner erhält eine "Libreta", eine Lebensmittelkarte mit der die Einwohner in der "Bodega" für sich und ihre Familien einkaufen gehen können. Die Bodega sind Läden, die subventionierte Produkte anbieten. So erhalten die Kubaner für einen tiefen Preis wichtige Lebensmittel wie Zucker, Salz, Reis, Eier, Kaffe und Speiseöl - dies ist zum Überleben sehr wichtig. Allerdings erhält man so nicht ganz alles - das Fleisch zum Beispiel muss auf den lokalen Märkten oder in Devisenläden gekauft werden. 


Nun hoffen wir, dass die Grenzen bald wieder wie geplant und auch gewünscht öffenen können. Wir halten Sie diesbezüglich natürlich auf dem Laufenden und sind bei Fragen gerne für Sie da.

Hier noch ein paar Links, damit Sie etwas über Kuba lesen können:
Tauchen und Schnorcheln
Kuba Revolution
Unsere Ausflüge